Medizinische Schwerpunkte

Unser umfangreiches Leistungsspektrum

Die Klinik für Innere Medizin II widmet sich allen Schwerpunkten der konservativen und invasiv-interventionellen Kardiologie und Angiologie.

Risikopatienten werden auf allen Stationen telemetrisch überwacht. Darüber hinaus stehen verschiedene Einheiten (zertifizierte Chest Pain Unit CPU183, Brustschmerzeinheit und Coronary Care Unit, koronare Intermediär Einheit) für die  Überwachung und Therapie unserer Patienten zur Verfügung.

Der am Standort befindliche Notarztwagen der Berliner Feuerwehr steht unter kardiologischer Leitung und wird von Kardiologen, Internisten der Inneren Klinik I sowie der Anästhesie besetzt.

Nicht-invasive Leistungen

  • 12-Kanal-EKG mit Bestimmung von Frequenzvariabilität und Spätpotenzialanalyse
  • Langzeit-EKG
  • Langzeit-Blutdruck
  • Telemetrie (funkgesteuerte Überwachung mobiler Patienten)
  • Rhythmus-Karten (ambulante Herzaktionsanalyse mit telefonischem Datentransfer)
  • Ergometrie, Spiroergometrie
  • Bodyplethysmographie
  • Gefäßuntersuchungen
    • Laufbandergometer (Gehstreckenbestimmung)
    • Knöchel-Arm-Index-Bestimmung
    • Intima-Media-Dicken-Bestimmung
    • Duxplexsonographische Diagnostik aller Gefässe, z.B. Nierenarterien, Aorta, Halsschlagadern, Becken-Beinbereich, Venen
  • Kardiale Ultraschalldiagnostik:
    • Transthorakale und transösophageale Echokardiographie, Kontrastechokardiographie
    • Stressechokardiographie mit ergometrischer, medikamentöser und stimulatorischer Belastung
    • Dreidimensionale Rekonstruktion transthorakaler und transösophagealer Untersuchungen mit automatischer Funktionanalyse und erweiterter Asynchroniediagnostik
    • Intraventrikulärer Ultraschall
  • Nachsorge und Programmierung von Herzschrittmachern, ICDs und CRTs aller Marken
  • Ambulante Überwachung von Herzschrittmacherpatienten mit telefonischem Datentransfer (Home monitoring)
  • Kipptisch-Untersuchung (Synkopendiagnostik)
  • Digitales Schlaflabor

Invasive Leistungen

  • Links- und Rechtsherzkatheter
  • Entnahme von Herzmuskelbiopsien
  • Spezialuntersuchungen wie FFR (intrakoronare Druckmessung vor und nach medik. Provokation), intravaskulärer Ultraschall (IVUS), mit (virtueller Histologie)
  • Alle modernen Verfahren der interventionellen Koronartherapie:
    • PTCA (Aufdehnung von Engstellen), auch mit medikamentös beschichteten und »cutting« Ballons
    • Stent-Implantationen (auch sog. »Drug-eluting-Stents«)
    • Rotablation von stark verkalkten Gefäßen
    • Thrombusaspiration
    • Behandlungen komplexer Koronarprobleme (akute und chronische Totalverschlüsse, Bifurkationsstenosen, Hauptstammstenosen)
  • Behandlung des kardiogenen Schocks:
    • Einsatz von mechanischen Kreislaufunterstützungen (IABP = intraaortale Gegenpulsation)
    • Einsatz einer transportablen Herz-Lungenmaschine (Lifebridge)
  • Implantationen und Aggregatwechsel von
    • Herzschrittmacher
    • Defibrillatoren (ICD)
    • Kardialen Resynchronsationsschrittmachern/-defibrillatoren (CRT/CRT-D)
    • Event-Recordern
  • Elektrophysiologische Untersuchungen und Ablationen (Behandlung von Herz-Rhythmusstörungen) mit 3-D-Mappingsystem 
  • PTA und Stent-Implantation peripherer Gefäße (Nierenarterien, Beinarterien) und Halsschlagadern mit Einsatz von Protektionssystemen (z. B. Filter zur Verhinderung von Embolisationen)
  • Minimal-invasive Aortenklappenimplantation (in Kooperation mit dem Deutschen Herzzentrum Berlin)
  • ab 2010 interventionelle Verschlüsse von Shuntvitien (ASD/PFO), gestützt durch intraventrikulären Ultraschall